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Mittwoch, 27. Februar um 05.30 Uhr, polizeiliche Aktion "Astra": Die Johannes
- Kirche wird durch 50 PolizistInnen geräumt. Samstag, 9. März um 16.00
Uhr: das Schloss in Köniz wird durch die Papierlosen besetzt. Der Mut und
die Entschlossenheit der Sans-Papiers sind ungebrochen!
Die Sans-Papiers Bewegung in der Krise. (Titel der WochenZeitung vom 7.
März 2002) Wir sagen: Die Sans-Papiers Bewegung greift weiter nach den Sternen!
Die Räumung am 27. Februar war ein Versuch den Mut der Sans-Papiers zu brechen
und eine pazifistische Bewegung zu kriminalisieren. Auf diese Repression
und Provokation antworten wir mit einer erneuten Besetzung. Eine Bewegung,
die um Menschenrechte kämpft, lässt sich durch Repression nicht stoppen.
Es sollen jene bestraft werden, die dem Kampf ein Gesicht gegeben haben.
Doch wir bieten der Repression die Stirn und lassen uns nicht einschüchtern.
Eine andere Chance haben wir nicht, wieder offensiv eine Welt zu fordern,
in der internationale Solidarität, Freiheit und Gleichheit Aller gelebte
Wirklichkeit wird.
Eine Härtefallregelung und somit eine Einzelfallregelung kann niemals als
Lösung der Sans-papiers Frage akzeptiert werden. Strukturelle Probleme verlangen
nach strukturellen Lösungen und nicht nach polizeilichen. Mit dem neuen
AusländerInnengesetz werden neue Sans-Papiers produziert werden. Das politische
Ziel der Sans-Papiers Bewegung bleibt es, auf den gesetzlichen Handlungsspielraum
hinzuweisen, damit Grund- und Menschenrechte eingehalten werden. Unsere
gültigen Gesetze sind unhaltbar und unmenschlich. Eine kollektive Regularisierung
der Sans-Papiers ist dringender denn je. Der Kampf geht weiter!
Sans-Papiers Kollektiv Bern 9. März. Schloss Köniz
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